Barranco de la Torre

Barranco de la Torre, vom Puerto de la Torre nach Los Alares.

Eine Wanderung vom Puerto de la Torre nach Los Alares

Hallo Freunde der MuskeLtiere.

Heute berichten wir über eine Wanderung durch den Barranco de la Torre. Dieser Barranco, der aus 3 verschiedenen Namen besteht ist der längste Barranco der Insel. Er beginnt in der Mitte der Insel am Morro Velosa bei Betancuria. Dort heisst er noch „Barranco del Durazno“. Im späteren Verlauf, in der Gegend von Valle de Ortega, bekommt er den Namen „Barranco de Antigua“. Und erst dann, wenn er am „Malpais Grande“ vorbei ist, trägt er seinen richtigen Namen, „Barranco de la Torre“! Er mündet schliesslich am Puerto de la Torre (bei den Salinas del Carmen) nach langen 44 km ins Meer. 

Unsere Wanderung erstreckt sich aber nicht über die gesamte Länge des Barranco! Wir beginnen diese in Puerte de la Torre und gehen den Weg zurück bis Los Alares. Der Weg an sich ist gut (nicht gezeichnet) aber steinig. Es geht an haushohen Steinformationen vorbei, die so nur durch die Natur geschaffen worden sind.

Diese sind dann auch von Vögel besucht, die da ihre Nistplätze haben. Große Steine, die bei Regen durch das Wasser runter getrieben wurden stellen sich uns immer wieder in den Weg und so muss man dann auch gelegentlich rüber klettern. An verschiedenen Stellen sind kleine Wasserläufe zu überqueren und auch viel Grünes gibt es zu durchqueren.

Einziger Störfaktor ist die große Steinbrecher Anlage wo Picon hergestellt wird, die macht viel Staub und bei Regen läuft viel Schlammwasser in den Barranco, der dann auch bei Trockenheit zu sehen ist und so nicht zur Schönheit des Barrancos beiträgt. Da dies aber nur auf einer Länge von 800m zu beobachten ist, stört es die Wanderung nicht.

Immer dem Barranco folgend und von dem fantastischen Naturschauspiel fasziniert kommen nach guten 10 km auf der linken Seite die Häuser von Los Alares zum Vorschein. Wir folgen dem Weg der uns dann an der Hauptstraße (FV2) zum kleinen aber feinen Restaurant Amici Oasi führt wo dann auch unser Auto steht.

Zur Wanderung: Gutes Schuhwerk ist Voraussetzung, eine Kopfbedeckung ist ein Muß, denn Schatten ist selten. Man sollte schon gut zu Fuss sein weil die vielen Steine erschweren die Wanderung erheblich. Wichtig ist dass man 2 Autos haben sollte. Es ist zwar eine Bushaltestelle in Los Alares aber keine die von den Salinas nach Los Alares führt.

Wir, die MuskeLtiere würden uns freuen wenn wir uns dann irgendwo auf der Insel begegnen würden. Bis dahin wünschen wir ihnen ein tollen Aufenthalt auf der Insel und bleiben sie gesund.

Von Tuineje nach Gran Tarajal

Von Tuineje nach Gran Tarajal

Liebe Freunde der MuskeLtiere!

Heute berichten wir über eine Wanderung von Tuineje nach Gran Tarajal. Beginnen wir wie immer mit ein par Infos über die resp. Dörfer/Städte.

Tuineje:

Das Dorf ist bekannt durch die Schlacht von Tamacite aus dem Jahre 1740. Jedes Jahr im Oktober wird dieser Sieg über die Engländer (auch in Corona Zeiten) gefeiert. Tuineje ist zwar Gemeinde Hauptstadt, ist aber nicht das größte Dorf der Gemeinde. Zur Gemeinde zählen 10 verschiedene Dörfer. Trotzdem zählt Tuineje mit seinen +- 15000 Einwohner zu den größten Gemeinden der Insel.

Gran Tarajal

Das größte Dorf der Gemeinde Tuineje ist Gran Tarajal. Mit +- 7000 Einwohner ist Gran Tarajal auch die drittgrößte Ortschaft der Insel. Sie ist auf einer Seite vom Meer, im Norden und Süden durch bis zu 600 Meter hohe Berge und westlich von der FV-2 eingefasst.

Die Wanderung

Wir starten an der Bäckerei bei der Bushaltestelle in Tuineje und begeben uns Richtung Süden. Links am Berg mit dem Wahrzeichen (Waage) vorbei, wo wir nach ein paar km zwischen größeren und kleineren Hügel (Berge) einem wunderbares Panorama begegnen.

Weiter geht es auf gut begehbaren Wegen bis zu einer verlassenen Finca wo wir den Weg nach links einschlagen.

Von hier aus geht es teils über Schotter, teils über nicht gut sichtbare Wege weiter bis zum Barranco de La Florida. Diesem Barranco folgen wir. Wir müssen ihn mehrmals verlassen, mal rechts hoch, mal links hoch weil er teilweise durch Wild gewachsenes Gestrüpp oder Wasser nicht begehbar ist.

Nach mehreren Brücken wo wir drunter durch gehen kommen wir an die FV2. Auch hier geht es unter der Brücke durch und wir kommen unserem Ziel näher. Verschiedene Wasserauffangbecken begleiten uns auf den letzten Kilometern. Nach fantastischen, teils Abenteuerlichen 16,5 km sind wir an unserem Ziel angekommen.

1. Anmerkung

Da es eine Einwegwanderung ist würde ich ihnen folgendes vorschlagen. Stellen sie Ihr Auto in Gran Tarajal ab und fahren mit dem Bus nach Tuineje. Dadurch haben sie Ihr Auto gleich bei Hand wenn sie wieder in Gran Tarajal ankommen.

2. Anmerkung

Es ist eine leichte Wanderung ohne große Ansprüche. Aber jemand der die Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, der ist hier absolut richtig. Die Familienfreundlichkeit ist auch gerechtfertigt, diese wird nur gestört durch die länge von 16 km, etwas das man nicht unbedingt mit Kinder machen kann. Gute Schuhe und genügend Wasser ist natürlich wie immer ein Muß.

Wir wünschen ihnen einen Super Wandertag, passen sie gut auf sich auf, genießen sie die Zeit und bleiben sie gesund.

Gruß ALY

Tetir und die Berge

Tetir

Eine Wanderung über die Berge bei Tetir

Hallo liebe Freunde der MuskeLtiere!

Heute berichten wir über eine Wanderung um Tetir.

Tetir, ist eine recht unbekannte Ortschaft in der Inselmitte, sie wird durchschnitten von der FV10 die von Puerto del Rosario nach La Oliva führt.

Bekannt ist Tetir auch weil der erste Flughafen „Los Estancos“ auf dem Gebiet von Tetir lag. Ja, und was viele nicht wissen, Tetir war mal gemeinsam mit Casillas del Angel die Hauptstadt der Insel.

So, nun zur Wanderung: Da Tetir umgeben ist von Bergen die bis zu 600 m hoch sind, liegt es nahe dass wir einige davon erklimmen. Wir beginnen auf dem großen Parkplatz am Stadion de Lucha Canarias und gehen in Richtung des Berges mit dem von weithin sichtbaren Kreuz.

Der Weg dort hin steigt langsam an bis wir den Weg zum eigentlichen Aufstieg auf den Gipfel erreichen. Der ist schon heftig und bringt uns bis auf 458 m hoch, wir sind auf dem San Andres angekommen.

Das Kreuz ist ein Millennium Kreuz, das zum Jahrtausend Wechsel aufgestellt wurde. Nach einer kleinen Pause um die Umgebung auszuloten geht es weiter.

Zuerst wieder den Berg runter und dann gerade aus weiter über folgende Berge. Die Montana de Tamateje mit 411 m, dann El Puerto, la Mayola, Montana Martinez mit 497 m, Morro de Cagadas Blandas mit 524 m, Degollada de Facay mit 463m und von da an geht es bergab durch den Barranco Richtung Tetir.

Nach 11 sehr interessanten Kilometern kommen wir wieder an unseren Ausgangspunkt zurück.

Anmerkung: Eine tolle Wanderung mit sehr schönen Aussichten, auf der einen Seite bis Puerto del Rosario mit dem Meer der Ostseite und auf der anderen Seite über Tindaya, Los Molinos zum Westmeer.

Man sollte trotz allem gut zu Fuss sein, eine gesunde Kondition haben und gut ausgerüstet sein.

Würde mich freuen den einen oder anderen unterwegs mal zu begegnen.

Der Vulkan Gairia

Wanderung auf den Vulkan Gairia

Auf dem Ziegenpfad zum Kraterrand

Hallo Liebe Freunde der MuskeLtiere!

Heute berichten wir über eine Wanderung auf den Gipfel des Gairia bei Tuineje. Mit seinen 281 m Durchmesser, seinem 109 m tiefen Krater und einer Höhe von 466 m ist der Gairia der grösste Vulkan der Insel. Ein Monument das man nicht verpassen kann wenn man die FV-20 befährt.

Gleich vorne in Tiscamanita von Tuineje kommend sieht man den imposanten Vulkan. Er ist mit Löchern (Höhlen) übersäht und hat sehr steile Wänden.

Der Ausgangspunkt!

Wir beginnen unsere Wanderung aber in Agua de Bueyes, gleich bei der Bushaltestelle. Von da geht’s den Weg hoch Richtung Gipfel. Früher gehörte dieser Weg zu den „Camino de Vulcanes Canarias“.

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Nach 2 km kommen wir an die ersten Höhlen wo vor langer Zeit der PICON (kleines Vulkangestein) abgebaut wurde. Dieser Ort ist was ganz besonderes. Er eignet sich absolut für Wanderer die nicht auf den Gipfel gehen wollen oder können.

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Der Aufstieg!

Es gibt keinen offiziellen Weg nach oben! Deshalb gehen wir etwas an der Vulkanwand entlang um uns einen Weg zu suchen und werden fündig. Wir nehmen einen kaum erkennbaren Ziegenpfad den wir als geeignet einstufen. Sehr mühsam ging es bergauf, immer wieder Steine die abrutschten. Es war schon recht „tricky“.

Nach einer gefühlten Ewigkeit kam dann der Vulkanrand zum Vorschein. Eine große Erleichterung überkam uns, wir hatten den Gipfel erreicht. Müde aber froh machten wir eine Pause und genossen eine fantastische Aussicht.

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Aussichten oben vom Vulkan Gairia

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Der Abstieg!

Es stand noch der Abstieg bevor und der hatte es in sich! Nach einem recht beschwerlichen Weg am Rand des Vulkans gingen wir in einer Kerbe hinunter von der wir annahmen dass der Abstieg leichter wäre. Es stellte sich als falsch heraus, es ging nicht leichter es war wie überall, es war schwierig. Immer wieder rutschte der Boden unter den Füssen weg, wie auf Skiern rutschten wir im wahrsten Sinne des Wortes hinunter. Es trieb uns gelegentlich den Schweiß auf die Stirn.

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Nach mehreren Stops unterwegs fanden wir dann einen Weg dem wir dankend folgten. Dann erreichten wir die Straße die zum Schießstand führt und diese gingen wir dann in Richtung Tiscamanita. Wir überquerten die FV20 in den Barranco und folgten diesem bis zurück nach Agua de Bueyes. Wir hatten es geschafft! Nach 7,8 km und 5,30 fantastischen Stunden waren wir wieder am Ausgangspunkt.

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Anmerkungen:

Der Vulkan Gairia und seine Umgebung ist ein Geier Schutzgebiet! Zu bestimmen Jahreszeiten ist es untersagt dort zu wandern. Es sind Hinweistafeln aufgestellt welche Jahreszeit des Verbotes nennen. Wir bitten das zu respektieren, es handelt sich um die Brutzeit der Geier!

Diese Wanderung ist nicht geeignet für ungeübte Wanderer. Man sollte schon reichlich Erfahrung mitbringen! Wenn das alles vorhanden ist, dann wünschen wir Euch eine tolle Wanderung!

Hoch über Tiscamanita

Wanderung hoch über Tiscamanita

Auf dem Weg zum Gran Montaña

Liebe Freunde der MuskeLtiere

Wir berichten Euch über eine Wanderung die uns hoch über Tascamanita. führte.

Früh am Morgen starteten wir von unserem Basecamp an der Costa Calma über die FV-2 und die FV-20 via Tuineje nach Tiscamanita. Wieder einmal begleitete uns ein fantastischer Sonnenaufgang.

Tiscamanita, dieses ruhige 500 Seelen Dorf an de FV20 kennt man durch sein Mühlen Museum und seine Aloe Vera Produktion.

Es ist geprägt, auf der einen Seite von dem riesigem „Malpais Chico und Malpais Grande“ mit dem Imposanten Vulcan „Gairia“. Auf der anderen Seite von den Bergen des Betancuria Massivs, und das wird unser Ziel heute sein.

Zum Vulkan „Gairia“ wird es in Kürze einen separaten Bericht geben!

Wir beginnen unsere Tour mitten im Ortskern, durchqueren den Ort Richtung Berge und folgen dem Wanderweg der uns zuerst zum 681 m hohen Morro Jurjado führt. Zwischendurch haben wir immer wieder halt gemacht um die fantastische Aussicht zu geniessen.

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Weiter geht es hoch zum 708 m hohen Gran Montaña, der höchste Berg des ganzen Massives. Nach einer längeren Pause gehen wir hinunter Richtung Valle de Iscado, über den Morro de Pablo und Morro de los Guierres zurück nach Tiscamanita. Nach 12,5 km und 4,20 Stunden sind wir am Ziel. 

Anmerkung: an diesem Tag war es extrem heiß, stellenweise an die 40° und es wehte ein wahnsinniger Wind mit bis zu 80km. Der ganze Weg verlangte uns viel ab. Bei normalen Wetter ist das eine fantastische Tour mit sehr schönen Aussichten und sehr gut begehbaren Wegen.

Triquivijate, Municipio de Antigua

Triquivijate, Municipio de Antigua

Eine Wanderung auf die Höhen und durch einen Barranco bei Triquivijate

Hallo Freunde der MuskeLtiere!

Heute berichten wir über eine tolle Wanderung in der Gegend von
Triquivijate.

Triquivijate, Municipio de Antigua
Triquivijate, Municipio de Antigua

Das kleine verschlafene Dorf ist Ausgangspunkt unsererWanderung. Los geht es durch den Barranco de la Arena, ein schöner Barranco mit sehr verschiedenem Gestein. Der Boden ist recht schwer zu gehen.

Triquivijate, Municipio de Antigua
Triquivijate, Barranco de la Arena

Nach 2 km kommt die erste Herausforderung mit der Besteigung der Montaneta del Clavario, nicht ganz schwierig aber auch nicht leicht.

Der erste Aussichtspunkt ist damit erreicht. Weiter gehen wir Richtung Montana de la Rosa. Bis zur Hälfte (Morro de la Culata) führt uns ein recht guter Weg und es sind absolut schöne Landschaften zu bewundern. Und dann geht es los!

Oben auf dem Montana de la Rosa (401 m) erwartet uns eine Gebirgslandschaft die schöner nicht sein kann. Nach einer längeren Pause um das Gesehene zu „verdauen“ gehen wir weiter an der Kante entlang bis zum Ende. Ab dort geht es runter an der Delgado de la Culata.

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Unten angekommen eine sehr große Fläche mit richtig schöner Muttererde. Das durchqueren dieses Geländes fällt uns leicht, es ist sehr offen und ein leichter Boden.

Es erwartet uns ein fantastischer Barranco den wir mit sehr großer Freude durchqueren! Absolut wahnsinnig, mit das schönste was man auf Fuerteventura sehen kann.

Noch eine kleine Steigung und wir sind wieder auf dem Weg der uns dann wieder nach Triquivijate zurück führt.

Triquivijate, Municipio de Antigua
Triquivijate, Municipio de Antigua

Ein Video zu dieser Wanderung und zum Barranco ist in Vorbereitung!

Triquivijate, Municipio de Antigua
Triquivijate, Municipio de Antigua

Anmerkung:

Es ist eine mittelschwere Wanderung mit 11 km die etwa 5 Stunden dauert. Gute Schuhe sind absolut erforderlich, ebenfalls gute Wanderkenntnisse. Weil es unterwegs keinen Schatten gibt sollte man genug Wasser dabei haben. Bei manchen Passagen ist es sehr ratsam Wanderstöcke zu benutzen, es geht steil auf-und abwärts über nicht immer festen Boden!

Der Barranco de Rio Cabras

Der Barranco de Rio Cabras

Von Casillas del Angel hinunter zum Atlantic

Der Barranco de Rio Cabras ist mit 16 km der längste Barranco der Insel Fuerteventura. Er beginnt leicht oberhalb von Casillas del Angel und endet im Meer zwichen dem Flughafen und der Playa Blanca bei Puerto del Rosario. Für unsere Wanderung von Heute parken wir unser Auto beim kleinen Friedhof von Puerto del Rasario, gleich neben dem Einkaufszentrum Las Rotondas und fahren mit dem Bus nach Casillas del Angel an der FV20. Dort angekommen begeben wir uns zur Kirche Santa Ana aus dem Jahre 1781. Diese Kirche ist berühmt wegen ihrer schwarzen Lavasteinfassade und auch von innen glänzt sie mit einer aussergewönlichen Schönheit.

So, hier überqueren wir den Rio Cabra (ist hier fast nicht z