Fuerteventura Videos

Fuerteventura

Eine Sammlung von Videos über die Kanareninsel Fuerteventura

Unterwegs auf Fuerteventura haben die Musketiere nicht nur den Fotoapparat dabei, es kommt demnächst auch eine Drohne und eine Videokamera mit 3 Achsen Gimbal zum Einsatz. Diese Videos stehen bald ebenso zur Verfügung.

Zur Zeit arbeiten wir noch älteres, vorhandenes Material auf.

Grünes Fuerteventura

Grünes Fuerteventura

Auch auf Fuerteventura wird es schon mal grün!

Da die Farbe Grün nicht so richtig zur Insel passt, habe ich mir erlaubt auch mal „grüne Fotos“ zu posten. So kann man sehen dass Grün nicht unmöglich ist auf dieser Insel. Viel Spaß beim ansehen der Fotos!

Grünes Fuerteventura
Auch auf Fuerteventura wird es mal grün!

Der Montaña El Caracol

Eine Wanderung zum Gipfel des Caracol

Der Caracol, der Hausberg von Tarajalejo. Von der Hauptstraße aus betrachtet wirkt er trotz seiner relativ geringen Höhe von 467 Metern wuchtig und scheinbar nicht zu besteigen. Aber von Giniginámar aus kann man über einen lang gezogenen Rücken nach oben gelangen. Wegen des zum Teil sehr rutschigen Untergrundes ist  absolute Trittsicherheit erforderlich!!! Caracoles kann man mit „Schnecken“ übersetzten. Diese sind am Berg jedoch nicht zu finden. Woher der Caracol also seinen Namen hat ist mir nicht bekannt.

            Der Caracol von der Straße betrachtet

Ich kann jedem empfehlen diese Wanderung in den frühen Morgenstunden zu beginnen. Bei wolkenlosen Himmel brennt die Sonne gnadenlos und es kann sehr heiß werden. Auch sollte genügend Wasser mitgeführt werden!

Während es langsam und stetig über loses Gestein aufwärts geht lohnt ein Blick zur Seite. Ab einer gewissen Höhe taucht unten im Tal Tarajalejo auf und weiter am Horizont kann man bis zur Costa Calma blicken. An klaren Tagen ist die komplette südliche Halbinsel zu sehen.

Der Weg zum Gipfel ist mühsam. Im Sommer wird es recht früh am Tag heiß und Schatten gibt es während der Wanderung nicht. Dafür wird der Wanderer mit einer genialen Rundumsicht entlohnt. Der Blick zur Küste zeigt Tarajalejo, Giniginámar und die Costa Calma. Ins Inselinnere reicht der Blick bis zum Malpais Grande oder zum Cardonmasiv.

Nach einer kleinen Stärkung geht es den selben Weg wieder zurück nach Giniginámar. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit in Richtung Tarajalejo hinab zu steigen. Diesen Weg bin ich persönlich noch nicht gegangen.

Zum Schluss ist mir noch ein Schnappschuss gelungen. Der Rabe flog im richtigen Moment durchs Bild. Manchmal hat man einfach Glück.

Stausee Embalse de las Peñitas

Auf dem Weg zur Ermita de la Peña

In diesem Beitrag möchte ich euch ein paar Eindrücke von einer Wanderung zum Stausee von Vega Rio Palmas näher bringen. Der Embalse de las Peñitas wurde 1941 – 46 von Diktator Franco errichtet. Er wollte die im Winter zum Teil heftigen Regenfälle zur ganzjährigen Wasserversorgung nutzten. Das Unternehmen schlug fehl, die reißenden Wassermassen führten zu viel Geröll und Erde ins Tal und so verlandete der Stausee relativ schnell. Schnell bildete sich eine fruchtbare grüne Oase auf dieser Fläche, ein Paradies für verschiedene Vogelarten. Steigt man an der Staumauer die dahinter liegende Schlucht hinab kommt man zur kleinen Ermita de Virgen de la Peña. Die Kapelle wurde 1593 zu Ehren der Schutzpatronin der Insel , Virgin de la Peña erbaut.

Vom Mirrador de las Peñitas hat man eine schöne Übersicht auf den Stausee und die kleine Ermita

Der Weg startet am Restaurant Casa de Naturaleza etwas außerhalb von Vega Rio Palmas und führt durch das Trockenbett des mit Palmen bewachsenen Barranco de las Peñitas.

Das Gebiet rund um den verlandeten See ist ein Paradies für Vögel. Besonders am frühen Morgen hört man hier ein wahres Konzert an verschiedenen Vogelstimmen.

Je nach Jahreszeit ändert sich das Bild. Nach starken Regenfällen steht auch mal Wasser auf der sonst völlig ausgetrockneten Fläche. Dann kann man in der Tat von einem See sprechen.

Von hier an geht es an der Staumauer vorbei hinunter in die Schlucht. Die Felsen rechts und links der Schlucht gehören zu den ältesten Gesteinsschichten der Insel. Sie haben sich durch tektonische Plattenverschiebungen am Grund des Atlantik aufgetürmt.

Weiter geht es hinab in Richtung der kleinen Ermita. Die Felsen rechts und links der Schlucht wirken gewaltig und man kommt sich als Mensch klein und verloren vor. In den Senken stehen fast immer Pfützen vom letzten Regen. Mit etwas Glück trifft man dort schon mal auf Enten.

Nach einigen Metern abwärts kommt die keine Kapelle in Sicht und das Ziel ist erreicht. Wer möchte kann hinein schauen, die Türe steht meist offen.

Wer dann noch Lust verspürt kann auf einem Weg hinter der Kapelle ins Tal von Buen Paso gelangen. Das Ende der Schlucht war schon öfter Drehort bekannter Filmproduktionen. Unter anderem wurden Szenen von Exodus und The Eternals dort gedreht.

Wer einen zweiten Wagen in Ajuy geparkt hat könnte jetzt durch den Barranco bis dort hin wandern. Ansonsten führt die selbe Strecke wieder zurück zum Startpunkt der Wanderung. Dort eignet sich das Casa Naturaleza zur Einkehr und zum Aufladen der Akkus.

Und am Ende der Tour stellt sich die Frage ob dieser Kollege mich die ganze Zeit von oben beobachtet hat?

Ajuy und das Felsentor „Peña Horadada“

Ajuy das ehemalige Puerto de la Peña

Der kleine abgelegene Fischerort Ajuy an der rauen Westküste von Fuerteventura ist bekannt durch seine „Piratenhöhlen“. Etwa zwei Kilometer außerhalb liegt die „Caleta Negra“, die schwarze Bucht. Bis zu 600 Meter ragen dort die Höhlen in den Felsen. Außerdem kann man eine schöne Wanderung entlang der Steilküste zum Felsentor Peña Horadada machen.

Der Strand von Ajuy wird aufgrund von Piratenangriffen auch Playa de los Muertos (Strand der Toten) genannt. Er ist schwarz und wegen gefährlicher Strömungen nicht zum Baden geeignet!

Der Weg zu den Höhlen ist nicht zu übersehen und leicht zu erreichen. Entlang an bizarren und fossilen Gesteinsformationen führt am Ende eine Treppe in die Unterwelt.

Geht man aber oberhalb der Höhlen über einen Pfad entlang der Steilküste hat man von der gegenüberliegenden Seite einen tollen Einblick in die Haupthöhle. Auf diesem Weg geht es auch weiter zum Felsentor Peña Horadada am Ende des Barrancos de la Peña. An dieser Stelle soll im Jahre 1402 der Eroberer Jean de Bethencourt auf Fuerteventura angekommen sein. Der Felsen mit seinem vom rauhen Atlantik ausgewaschenen Loch wirkt aus der Ferne noch relativ unscheinbar. Steht man dann davor ist er schon sehr imposant.

Das Felsentor Peña Horadada

Fuerte und der Wind

Sonnenaufgang an der Costa Calma

Die Insel unter dem Wind

Strand von Cofete

Fuerteventura – was für ein schöner Name. Aber wo kommt er her, was bedeutet er?
Es ist anzunehmen dass dieser Name von den spanischen Eroberer stammt; der Bedeutung dieses Namen geht eine, in den sozialen Netzwerken, heftige Diskussion und Polemik hervor.

Manche Leute glauben der Name Fuerteventura stamme aus den Wörter Fuerte, was bedeutet Stark sowie (A) Ventura für Abenteuer. Also starkes Abenteuer.

Andere wiederum, denken da eher pragmatisch: Fuerte = Stark, und Ventura = Wind, also starker Wind. In der Tat ist unser Lieblingseiland sehr vom Wind gebeutelt, mehr als die anderen Kanarischen Inseln.

Manschmal böig, manchmal lau, dann wieder heftig, jedoch hat man fast immer einen oft herrlichen Wind der einem um die Ohren weht; und plötzlich, nach der Dämmerung flaut er ab, als habe jemand einen Schalter umgeknipst.

Wanderweg GR 131, Fuerteventura

Oft sind Touristen, die nur Strandurlaub machen nicht wirklich begeistert, wenn sie auf dem Badetuch im Sand liegend, einem unfreiwilligen Peeling ausgesetzt sind. Auch auf der einen oder anderen Terasse sollte man immer auf einen starken Windstoß gefasst sein: also schön Papierserviette unter der Tasse Cortado klemmen; so erspart man sich das lästige hinterherlaufen….

Sunset La Pared, Fuerteventura.

Beim Wandern kann es gar gefährlich werden; man kraxelt einen Berg hoch, alles prima; und dann ganz plötzlich, nach einer Kurve wird man voll erwischt. War es eben noch windstill, muss man sich jetzt gegen den Wind stemmen oder man wird einfach weitergeblasen. Leute die schonmal nach Cofete gewandert oder auch gefahren sind, und oben am Pass waren, wissen was ich meine. Aber genau dieses Gefühl ist das besondere hier; das passt alles zusammen: die wunderbare Natur, die unvergleichliche Landschaft, die Farbenspiele auf den Felsen, das Meer und die Brandung, die Wärme der Sonne, das Schattenspiel der Wolken und dieser (fast) immer wehender Wind.

Die American Star

Ein Kreuzfahrtschiff läuft auf Grund

Am 18. Januar 1994 lief das ehemalige Kreuzfahrtschiff „American Star“ vor der Westküste von Fuerteventura auf Grund. Das Schiff war von Piräus im Schleppverband unterwegs nach Thailand um dort zu einem schwimmenden 5* Hotel umfunktioniert zu werden. Vor den Kanarischen Inseln geriet der Verband in schwere See, die Schleppseile rissen und die American Star trieb steuerlos auf die Küste zu. Nachdem sie auf dem felsigen Untergrund fest saß zerbrach das Schiff innerhalb von 48 Stunden in zwei Teile. Die American Star hatte ihre letzte Ruhestätte gefunden. Seit März 2007  ist nichts mehr von dem einst so stolzem Schiff zu sehen.

Die Playa de Garcey im Westen von Fuerteventura, hier lief die American Star am 18. Januar 1994 auf Grund. Der Strand liegt am Rande des militärischen Sperrgebiet!

Die American Star von oberhalb der Playa de Garcey gesehen.

Wer neugierig geworden ist und mehr über die American Star erfahren möchte, das Explorer Magazin hat dem Schiff eine sehr umfangreiche Seite gewidmet!  Den Link dafür findest du unten.

www.explorermagazin.de/amstar

La Pared

Sunset La Pared, Fuerteventura.

Sunset in La Pared

Sunset La Pared, Fuerteventura.

Zugegeben, La Pared ist nicht unbedingt die Perle an der Westküste von Fuerteventura. Die Zufahrtstrasse ist eine Schotterpiste, die Promenade, der Istmo de La Pared, haben schon bessere Zeiten erlebt. Die Schlaglöcher in den Strassen nagen sich immer tiefer durch den Asphalt, die Golfacademie hat ihre beste Zeit hinter sich…

Sunset La Pared, Fuerteventura.

Und doch finden sich fast jeden Abend dutzende von Leuten hier ein, um sich diese wunderschönen Sonnenuntergänge anzusehen.

Sunset La Pared, Fuerteventura.

Wenn das Wetter dann mitspielt und es gibt keine Dunstwolken am Horizont, erlebt man hier den schönsten Sonnenuntergang der ganzen Insel… und manschmal kann man sogar Gran Canaria sehen

Sunset La Pared, Fuerteventura.
Sunset La Pared, Fuerteventura.

Leben und Wohnen auf Fuerteventura

Der Roque del Morro
Ein Haus am Meer

Kleine Info für den potentiellen Auswanderer

Da stellt sich auf einmal die Frage: Soll ich nicht vielleicht für immer oder länger auf Fuerteventura auswandern? Wäre doch eine gute Möglichkeit vor dem schlechten Wetter in Mitteleuropa zu flüchten; aber dort leben ist nicht wie Urlaub machen. Nur Überwintern geht ja auch.

Und schon wieder eine Überlegung: mieten oder kaufen? Wer sich nicht sicher ist, ob ihm das Leben in Fuerte langfristlich gefallen wird, sollte zunächst erstmal etwas mieten; später kann man dann immer noch,-wenn man möchte- eine Immobilie erwerben.
Auf jeden Fall muss man sich eine NIE Nummer beschaffen: das macht jede spanische Botschaft im Heimatsland, man kann das aber auch vorort bei den entsprechenden Behörden machen; es gilt: ohne NIE Nummer geht in Spanien gar nichts. Ist man über 3 Monate auf der Insel, muss man sich auf dem Ayuntamiento anmelden; ist man gar mehr als 6 Monate hier, gilt Fuerteventura als Hauptwohnsitz!

Häuser in LaPared

So, jetzt wohnt man auf der schönsten Insel der Welt, aber man muss doch mobil sein; also muss ein Wagen her. Kaufen oder Mieten? Man kann schon für ca 10€ am Tag ein Auto mieten ( zB.: Autoreisen) oder man kauft einfach sein Wunschautomobil; also hängt diese Entscheidung ganz einfach von der Zeit ab, die man auf Fuerteventura verbringen möchte.; und ob man über einen Abstellplatz verfügt, wo man das Auto sicher, während der Abwesenheit, unterstellen kann. Übrigens ist der Kauf eines Autos mit Anmeldung, Versicherung etc kein großes Problem. Tanken ist auch günstiger als in fast allen EU Staaten.

Man sollte sich bewusst sein, dass viele Dinge des Alltags nicht immer einfach sind; angefangen mit der Sprache: diese muss man schon ein bisschen besser beherrschen können, es geht um mehr als nur einen Cortado oder Tapas zu bestellen;

Behördengänge sind meistens unkompliziert, was auch daran liegt dass die Einheimischen meistens sehr freundlich und hilfsbereit sind.

Das Einkaufen von Esswaren kann mitunter schwierig werden; man nimmt sich nicht vor dies oder jenes heute zu kochen, nein, man fährt zum Supermarkt und kauft was man gerade mal bekommt; keine Bange: es gibt von Allem und in jeder Menge, jedoch ist die Auswahl nicht so wie wir Mitteleuropäer es gewohnt sind; Fuerteventura ist eine Insel und fast alle Waren müssen hierher, sei es mit dem Flugzeug oder dem Schiff, importiert werden. Für die ewigen Hobbywerkler gibt es genug Baumärkte. Auch Möbelhäuser findet man, mal größer, mal kleiner…

Am Strand von LaPared

Shoppen kann man auch sehr gut auf Fuerteventura; viele grosse Marken sind in den verschiedenen Centro Commercial präsent; daneben gibt es viele chinesische Geschäfte wo man alles mögliche finden kann- ausser Qualität ;

Märkte mit einheimischen Produkte wie Obst und Gemüse, und natürlich Käse; aber auch Handwerkskunst wie Schmuck, Kleidung, etc, finden im Oasis Park in La Lajita und im CC Campanario in Corralejo, jeweils Sonntags statt.

Ansonsten kann man hier entspannt und glücklich leben

Wohnen auf Fuerteventura

Fuerteventura Diashow

Blick vom Montaña Escanfraga

Eine Auswahl an Diashows über die Kanareninsel Fuerteventura

Alle hier zu sehenden Bilder wurden von den MuskeLtieren während Ihrer zahlreichen Aufenthalte auf Fuerteventura eingefangen und nun zu Diashows zusammen gestellt. Wir möchten dem Betrachter so die unglaubliche Schönheit dieser Insel näher bringen und zeigen das Sie mehr als nur Sonne und Strand zu bieten hat!