Der Wald von Fuerteventura

Castillo de Lara – Der Wald von Fuerteventura

Nur etwa 2,5 Kilometer vor der ehemaligen Hauptstadt Betancuria an der FV30 beginnt ein schöner Rundwanderweg zum einzigen Wald auf der Insel. Im Naturpark „Castillo de Lara“ wird versucht die kanarische Kiefer anzusiedeln. Der Rastplatz im Wald wird von Einheimischen an Wochenenden und Feiertagen als Naherholungsgebiet genutzt. Dort gibt es mehrere Grillplätze, Sanitäreinrichtungen und einen Spielplatz für Kinder. Die Anlage wird täglich gereinigt und macht einen sauberen Eindruck. Der Weg beginnt direkt gegenüber eines alten zerfallenem Gemäuer und ist mit ein wenig Kondition von jedermann zu schaffen.

Schon nach den ersten Höhenmetern lohnt sich ein Blick zurück über die FV-30 und das Umland. Betancuria zur einen Seite, zur andern der Blick auf die Berge und einem Hang voller in die Höhe geschossener Agavenpflanzen.

Etwa bei einer Höhe von 450 Metern erreicht man Fuerteventuras einzigen Wald, der zum größten Teil aus der Kanarischen Fichte besteht. In der Mitte der Anpflanzung befindet sich auch der Grillplatz mit gepflegter Sanitäranlage.

Da die Anlage an Feiertagen und an den Wochenenden viel von Einheimischen mit Familie genutzt wird ist es ratsam einen Wochentag für einen Besuch zu nutzen.

Nach einer kurzen Rast geht es weiter bergauf, ein kurzer Rückblick auf den Wald sollte man sich aber gönnen.

Beim Erreichen vom Bergkamm des Monte Janana bietet sich eine grandiose Rundumsicht. Zur einen Seite liegt Betancuria vor uns, blickt man in die andere Richtung schaut man auf Antigua. In der Ferne ist der Aussichtspunkt Mirador de Moro Velosa zu sehen und schaut man bei klarer Sicht Richtung El Cotillo ist sogar der heilige Berg Tindaya zu sehen.

An einer kleinen Rasthütte biegen wir auf den alten Camino Real, einen Pilgerweg der die beiden ehemaligen Hauptstädte Antigua und Betancuria heute noch verbindet. Auf diesem Weg beginnt der Abstieg nach Betancuria. Vorbei an Agaven und Kakteen bis ins Tal durch einen landwirtschaftlichen Bereich von Betancuria.

Die wenigsten Besucher erreichen Betancuria aus dieser Richtung. Ihnen bleibt ein sehr schöner Teil der ehemaligen Hauptstadt verborgen. Wer jetzt Interesse bekommen hat Betancuria zu entdecken kann sich hier weiter informieren:

Betancuria (diemuskeltiere.org)

Hier noch ein wichtiger Hinweis!

In den Sommermonaten kann der Wald durch lange anhaltende Trockenheit auch mal recht vertrocknet aussehen.

Bislang hat sich der Bestand nach einigen Regentagen wieder erholt.

Fuerteventura’s Orte 3

Gran Tarajal

Teil 3 der Bildergallerie zu den schönsten Ortsschildern Fuerteventura’s

Dies ist nun schon der dritte Teil dieser Serie der Ortsnamen Fuerteventuras. Während unserem kurzen Aufenthalt im Mai bis Anfang Juni waren wir wieder auf der Insel unterwegs und haben ein Paar neue Schilder entdeckt, auch ein Älteres vor dem Ort Gusiguey hat uns sehr gefallen und den Weg in diese Galerie gefunden.

Beginnen wir mit einem neu hinzugekommenen Ort im südlichen Teil der Insel.

La Lajita

La Lajita, das Dörfchen wo Ihr dann auch den Oasis Wildlife Park findet. Immer noch ein verträumter Ort der sich langsam aber sicher im Aufbruch befindet.

Tarajalejo

Tarajalejo, der Ort den ich in 1990 als Ersten auf Fuerteventura kennen lernte. Damals noch sehr ursprünglich und ländlich, mittlerweile aber zu einem ansehnlichen Ort herangewachsen. Ich sehe immer wieder gerne in Tarajalejo vorbei, das Dorf in dem vor über 30 Jahren Fuerteventura für mich begann.

Tesejeraque

Kaum zu glauben aber wahr! Hier findet Ihr die meisten Kühe die es auf Fuerteventura gibt. Der Ort liegt etwas weiter im Inselinneren. Im Kreisverkehr bei der DISA Tankstelle hinter Tarajalejo, Fahrtrichtung Puerto del Rosario, nehmt Ihr die 2. Ausfahrt (9 Uhr) und fahrt auf der FV-511 bis nach Tesejeraque.

Pájara

Gemeindehauptstadt der am südlichsten gelegenen großen Gemeinde Pàjara. Heimat des PWA Worldcups für Surfer und Kiter. Im Teil 1 dieser Serie haben wir bereits das schöne Ortsschild der Gemeinde vorgestellt, dies ist nun im Ortskern bei der Kirche zu bewundern.

Tuineje

Hauptstadt der Gemeinde Tuineje, ein Dorf im Inselinneren.

Tiscamanita

Fährt man von Tuineje aus weiter auf der FV-20 in nördlicher Richtung gelangt man als nächstes nach Tiscamanita. Zu erwähnen ist hier das Mühlen Museum. Die Mühle sieht man gut im Hintergrund des Ortsnamen.

Gran Tarajal

Zu erreichen über die FV-4, direkt an der Küste liegend. Hier reden wir nicht mehr von Dorf oder Dörfchen, Gran Tarajal ist ein beschauliches Städtchen in der Gemeinde Tuineje. Der Strand ist nicht zu verachten, an selbigen schließt der sehr schön angelegte Jachthafen an.

Guisguey

Wir fahren auf der FV-1 Richtung Corralejo, im Kreisverkehr hinter Puerto Lajas biegen wir links (9 Uhr) ab auf die FV-214. Selbige endet kurz hinter Guisguey in einer Piste. Wenn man schon mal vor Ort ist sollte man sich den wirklich sehr schön angelegten Grillplatz „Felipito el Feo“ ansehen. Auf dem Weg dorthin liegt dann noch der Mirador Guisguey.

Wieder eine Reihe für uns bisher noch nicht entdeckter Ortsschilder die hinzu gekommen sind. Die Aktivitäten diesbezüglich sind auf der Insel weiterhin im vollen Gange, sodaß wir davon ausgehen in absehbarer Zeit weitere Teile dieser Serie veröffentlichen zu können.

Bis dahin…..

Eure MuskeLtiere

Hier geht’s zum Teil 1

Hier geht’s zum Teil 2

Fuerteventura’s Orte 2

Corralejo

Teil 2 der Bildergallerie zu den schönsten Ortsschildern Fuerteventura’s

Mit dem 2. Teil beginnen wir im Norden der Insel, mit dem Dorf Vallebrón.

Vallebrón

Vallebrón findet man im Norden Fuerteventura’s zwischen Tindaya, Antigua und dem östlichen Caldereta. Vom Mirador de Vallebrón sieht man wunderbar auf den Montaña de Tindaya. Der Mirador Fuente de Tababaire erlaubt den Blick über La Oliva hinas bei guter Sicht bis nach Lanzarote.

La Oliva

La Oliva, die Hauptstadt der Gemeinde (Municipio) La Oliva.

Villaverde

Das „grüne Dorf“ zu Fuße des Monaña Escanfraga.

Los Lajares

Das sympathische Dorf nahe beim Vulkan Calderón Hondo.

El Roque

El Roque liegt zwischen Los Lajares und El Cotillo im Norden Fuerteventuras. Man erreicht den Ort von La Oliva aus kommend über die FV-10.

El Cotillo

El Cotillo, ein wunderschöner Ort im Nordwesten Fuerteventura’s. Nördlich des Ortes findet man den Leuchtturm Faro de Tostón. Nicht weit vom malerischen Hafen steht der Torre del Tostón, ein Wehrturm aus dem 18. Jahrhundert.

Corralejo

Im Norden Fuerteventuras gelegen mit seinem Parque Natural de Corralejo. Blick auf die kleine Insel Lobos und dahinter auf Lanzarote.

Parque Hollandés

Am Ende der Dünenstraße, Fahrtrichtung Puerto del Rosario, liegt rechter Hand der Parque Hollandés.

Inzwischen haben wir wieder einige neue recht nette Ortsschilder entdeckt. Grund genug diese Serie mit dem dritten Teil fortzusetzen!

Hier geht’s zum Teil 3

Hier geht’s zum Teil 1

Hafen Morro Jable

Hafenimpressionen Morro Jable

Wer im Süden von Fuerteventura Urlaub macht hat mit Sicherheit schon mindestens einmal den Hafen von Morro Jable besucht. Vielleicht um die Schildkröten in der Aufzucht und Pflegestation oder die Rochen die sich gelegentlich im Hafenbecken zeigen zu beobachten. Von hier legt auch die Fähre Richtung Gran Canaria und von dort aus weiter nach Teneriffa ab. Die Fahrzeit nach Gran Canaria beträgt drei Stunden, bis nach Teneriffa sind es insgesamt etwas über sechs Stunden Fahrtzeit. Vom Hafen in Morro Jable aus werden zudem verschiedene Aktivitäten auf dem Meer angeboten, wie Segeltouren oder Hochseeangeln.

Der Hafen von Morro Jable ist eine Mischung aus Fährhafen, Fischereihafen und Sporthafen. Im Vergleich zu anderen Häfen und Marinas ist er nicht wirklich spektakulär, aber man kann durchaus einiges entdecken und beobachten und dort eine schöne Zeit verbringen.

Die Hafenausfahrt auf den offenen Atlantik

Ich persönlich liebe es über die Anlegestege zu schlendern und mir die kleinen Fischerboote genauer anzusehen. Manche sind kaum größer als eine Nussschale und werden von ihrem Fischer liebevoll gepflegt.

Wer etwas Zeit mitbringt sollte sich irgendwo auf eine Mauer oder einen Stein setzen und das Treiben beobachten. Auf mich hat es eine beruhigende Wirkung und selbst in dieser Situation finden sich Fotomotive. Mit etwas Glück kann man sogar Stachelrochen im Hafenbecken beobachten. Bitte füttert diese  majestätischen Tiere nicht.

Die Schildkrötenstation im Hafen dient zur Aufzucht der unechten Karettschildkröte und zur Pflege von verletzten oder geschwächten Schildkröten. Nach einer Zeit in der Station werden diese Tiere wieder im Atlantik ausgesetzt. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 10.00 – 13.00h. An Feiertagen ist die Schildkrötenstation geschlossen.

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Direkt hinter dem Hafen befindet sich ein kleiner Strandabschnitt, der Playa Las Coloradas, der am Wochenende meistens nur von ein paar Einheimischen genutzt wird. Wegen der Gefahr herabfallender Steine wurden Warnschilder aufgestellt die vor dem Betreten der kleinen Bucht warnen.

Las Salinas del Carmen

Salzmuseum Las Salinas del Carmen

Weißes Gold aus dem Meer, teuer wie ein Edelmetall war früher das aus dem Atlantik gewonnene Salz. Es diente zur Konservierung von Fisch und anderen Lebensmitteln. Aus der Saline etwas außerhalb von Caleta de Fuste wurde ein interessantes Freilichtmuseum wo bis heute das weiße Gold gewonnen wird. Ein Besuch der 1910 gebauten Anlage lohnt sich auf jeden Fall!

Im Hauptgebäude lebte früher der Salinenbetreiber, heute ist dort eine Ausstellung und ein Shop mit vielen Produkten des weißen Goldes zu finden. Bei einem Rundgang über das Gelände bekommt man einen Eindruck wie durch Verdunstung des Meerwasser Salz gewonnen wird. Bis 1984 belieferte diese Saline eine Fischkonservenfabrik in Puerto del Rosario.

Am Meer direkt bei der Anlage steht das Skelett eines 19 Meter langen Finnwals. Das Tier strandete im Jahr 2000 an der Nordküste beim Fischerort Majanicho. Mehr Info’s gibt es auf der Homepage des Museums: Museo salinas del carmen

Eine Inselrundfahrt

Eine Inselrundfahrt

Eine wunderbare Tour vom Süden bis in den Norden

Na, keine Lust mehr um am Pool rumzuhängen? Oder sich am Strand den Sonnenbrand zu intensivieren? Shoppen zu öde? Wie wäre es dann mit einer Inselrundfahrt?

Eine Inselrundfahrt
Punta Faro de Jandia

Ein Auto mieten ist auf Fuerteventura kein Problem: an fast jeder Ecke gibt es einen Vermieter. Welchen Wagen man ergattert ist völlig belanglos, denn man kommt mit jedem Fahrzeug problemlos fast überall hin.Schnell sind die Formalitäten erledigt und es kann losgehen.

Eine Inselrundfahrt
Risco del Paso

Tag 1

Wir fahren von der Costa Calma Richtung Süden. In Morro Jable gehts dann erstmal bis zum Hafen.

Hafen in Morro Jable
mit etwas Glück sieht man die Fischer ihren Tagesfang ausladen….
schaut den Rochen zu….
oder man besucht die Schildkröten Station

Nach einem Cortado in der Hafenkneipe fahren wir den Berg hoch, biegen links Richtung Cofete ab; nach einpaar hundert Meter beginnt nun die berüchtigte Piste an. Aber keine Angst: die lässt sich leicht befahren und hier darf man sowieso nur 40 km/ h fahren. Bald taucht eine Gabelung auf: rechts gehts nach Cofete, links zur Punta de Jandia. Wir fahren vorerst links und geniessen die Landschaft und das Meer.

Das Meer…..
Puerto de la Cruz

Nach einem kleinen Rundgang um den Faro de la Punta de Jandia, fahren wir zurück zu der Gabelung und halten uns links nach Cofete; es geht bergauf und wird immer enger; doch dann sind wir oben am Pass und wir werden mit einem atemberaubenden Blick belohnt. Hier kann man die schönsten Bilder knipsen, soweit man nicht vom heftigen Wind
weggeblasen wird……..

Westküste
Unter den Wolken immer noch grandios

Noch die immer enger werdende Piste meistern und dann sind wir in Cofete. In dem kleinen Kaff gibt es, ausser einer freundlichen Gaststätte nicht viel. Dafür entschädigt uns einen Spaziergang am Strand; wer Lust hat sollte bis zum El Islote wandern; doch Obacht: dieser ins Meer ragender Felsen ist weiter entfernt als man meint. Die sagenumwobene Villa Winter ist auch schnell erreicht.

In Cofete scheint die Zeit still zu stehen
Alter Friedhof in Cofete; am Strand begraben zu sein?

Tag 2

Heute fahren wir von Costa Calma nach Betancuria. Wir nehmen die FV- 605 und überqueren die engste Stelle der Insel, den Istmo de La Pared, die die beiden Küsten verbindet. Bald schon kommt der erste Ausblickspunkt: der Mirador astronòmico de Sicasumbre; hier stellen wir das Auto ab und kraxeln dem Gipfel entgegen: die Aussicht ist umwerfend. Bei klarem Wetter sieht man bis zur südlichsten Spitze der Insel, manchmal kann mann sogar Gran Cannaria erkennen. Wir fahren weiter und biegen nach wenigen Kilometer links nach Ajuy. Die alten Kalköfen und die Beladungsanlage für die Schiffe wurde noch bis in den 60 er Jahre genutzt.

Ajuy

Wer Lust und Laune hat kann noch bis zum Arco del Jurado wandern; hierzu braucht man nur oberhalb der Kalköfen den Weg an der Küste entlang zu folgen; nach 2 bis 3 Kilometer taucht am Ende eines Barranco dieses Felsentor auf.

Arco del Jurado

Weiter gehts nach Pajara, wo man die alte Kirche besuchen kann, und nach einem Cortado nehmen wir die anspruchsvolle Strecke nach Betancuria unter die Räder.

Strasse von Pajara nach Betancuria…
Links der Staudamm von Vega de Rio Palmas

Auf der ganzen Strecke, die ziemlich eng und kurvig ist, gibt es mehrere Aussichtspunkte, wo man Bilder von den herrlichen Landschaften machen kann. In Vega de Rio Palmas suchen wir das Restaurant Casa de la Naturaleza auf um dort in dem schön angelegten Garten etwas zu entspannen und einen kleinen Bissen zu uns zu nehmen.

Casa de la Naturaleza

Casa de la Naturaleza Innendetails

Allerdings kann man auch wenige hundert Meter weiter fahren und gegenüber der alten Kirche in Vega im Restaurant Don Antonio, mit seinem stillen Patio, etwas essen. Nette Bedienung und leckere Tapas inklusive.

Don Antonio Patio
Tapas

Und weiter gehts nach Betancuria; dies ist die frühere Hauptstadt der Insel und das einzige wirklich pittoreske Dorf auf Fuerteventura. Hier lässt es sich flott durch die alten Gassen bummeln und das eine oder andere, mit etwas Glück nicht in China gefertigte Souvenir kaufen.

Betancuria…
Brunnen
Hauptplatz in Betancuria

A propos kaufen: Besuchen kann man auch die Ziegenfarm oberhalb von Betancuria; hier kann man sehen wie die Ziegen gefüttert oder gemolken werden; und nach einer Beköstigung vom herrlichen Ziegenkäse kann mann diesen auch zu mehr oder weniger fairem Preis erwerben.

Alles Käse…
Ziegenarten auf Fuerteventura
Nicht nur Ziegen leben auf der Farm…

Wir fahren weiter an den 2 Königen Guise e Ayose vorbei zum Morro Velosa. Hier hat man einen 360° Blick über die gesamte Insel; im Gebäude gibt es auch eine lehrreiche Ausstellung.
Jetzt geht es abwärts nach Antigua, wo man das Museo del Queso besuchen sollte. ( siehe auch den Bericht von Christoph Günschel).Auch gibt es hier im Tal verschiedene, schöne Windmühlen. Zurück fahren wir durch kleine Weiler bis wir die Hauptstrasse nach Costa Calma erreichen.

Tag 3
Wir fahren früh am morgen Richtung Norden. Eine erste Pause machen wir in Tarajalejo, spazieren über die schöne Promenade und trinken unseren Cortado auf der einzigen Terasse gleich am Strand.

Skulptur in Tarajalejo

Gran Tarajal ist einen Umweg wert; jedoch fahren wir links nach Las Playitas, besuchen erst das alte, terassenartiges Dorf und nehmen dann die kleine Strasse zum Leuchtturm; die letzten Metern haben es in sich, also ist Vorsicht geboten. Doch die Mühe wird mit einer herrlichen Aussicht belohnt.

Las Playitas
Las Playitas
Faro de la Entallada

Weiter gehts die FV2 Richtung Hauptstadt, biegen jedoch rechts nach Pozzo Negro. Dieses kleine idyllisches Kaff ist einen Umweg wert.

Gestrandet…

Zurück auf die FV2 fahren wir rechts und nach wenigen Minuten erreichen wir die Salzfelder am Meer, Salinas del Carmen, wo man auch das Museum besichtigen kann. (siehe auch den Bericht von Christoph Günschel)

Salinas del Carmen

In Caleta de Fuste stellen wir das Auto am CC Atlantico ab und spazieren die herrliche Strandpromenade entlang bis zum Hafen; wir suchen uns ein schönes Restaurant aus, wo wir das am heutigen Tag erlebte nochmal Revue passieren lassen.

Caleta de Fuste

Tag 4

Frühzeitig machen wir uns auf dem Weg Fuerteventura’s Norden zu erkunden. Von Costa Calma an Puerto del Rosario vorbei, fahren wir erstmal nach Corralejo. Bevor wir jedoch die Ortschaft erreichen, machen wir Halt in den Dünen vom Parque Natural.

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In den Dünen von Corralejo

Corralejo eignet sich gut zum Shoppen; in der Einkaufsstraße reiht sich ein Geschäft ans andere, auch gute Eisdielen finden sich hier, die Strandpromenade ist sehr beliebt, sowohle bei Einheimischen wie auch bei Touristen und man kann Strassenmusikanten zuhören. Hervorzuheben sei noch das CC El Campanario; dieses Centro Commercial hat den Flair eines provenzialischen Dorfes und Sonntags und Donnerstag ist hier Markt angesagt.

Wir fahren über Majanicho nach Lajares, ein nettes Surferdorf, und schließlich erreichen wir, nach einem Abstecher zum Leuchtturm, El Cotillo.

Insel El Lobo
Vorgarten in Lajares
Faro del Tostōn

In El Cotillo lassen wir uns durch die engen Gassen treiben, bewundern die mitunter hohen Wellen von einer der vielen Terassen am Meer; vergessen Sie nicht den leckeren Fisch in Salzkruste zu probieren: echt lecker.

El Cotillo
Fisch in Salzkruste in El Cotillo
Haus in El Cotillo

Wir fahren weiter nach Los Molinos, einem kleinen, sehr kleinen, Fischerort. Die Wellen sind hier fast immer sehr hoch und stark, eine kleine Terasse lädt zum Verweilen…..

Los Molinos
Staudamm bei Los Molinos

Auf dem Rückweg machen wir vor der Costa Calma einen Schlenker über den Istmo de La Pared, und sehen uns hier im gleichnamigen Weiler den Sonnenuntergang an, einer der schönsten auf der ganzen Insel. Anschließend noch ein leckeres Mahl im Café Bar Plan B mit einem Stück hausgemachtem Käsekuchen……und ja: dies ist der Lieblingskuchen der Muskeltiere…..

La Pared
Sonnenuntergang in La Pared

NB: Die hier angebenen Routen können nur einen Teil der Insel beschreiben; und wenn Sie die eine oder andere Tour machen möchten: trauen Sie sich ruhig jede Abzweigung, jeden kleinen Weg, der Ihnen interessant scheint, auch zu bekunden; denn so findet man tolle Stellen die man gar nicht auf unserer schönen Insel erahnt hätte. Für etwaige Fragen dürfen Sie uns, die Muskeltiere, gerne anschreiben.

Von Pájara nach Cardón

Von Pájara nach Cardón, diese Wanderung ist eine Teiletappe des GR 131 und geht eigentlich von Pájara bis nach La Pared. Diese Etappe gilt zurecht als die Königsetappe der Inseldurchquerung von Nord nach Süd. Die Strecke bis Cardón ist für mich eindeutig der schönste Teil dieser Etappe. Da diese Tour keine Rundwanderung ist haben wir zuvor in Cardón ein zweites Fahrzeug abgestellt.

Ausgangspunkt für diese wunderschöne Wanderung ist Pájara, hier ist auch der Verwaltungssitz der südlichsten der sechs Gemeinden von Fuerteventura. Die Gemeinde ist recht wohlhabend, was aus den Einnahmen der großen Touristenzentren von Costa Calma bis Morro Jable resultiert. In der Morgensonne verlassen wir den Ort in südliche Richtung. Die ersten Kilometer geht es noch sanfte Hügel hinauf, ideal um sich warm zu laufen.

Anfangs geht es noch über eine weitläufige hügelige Landschaft

Langsam gewinnt das Gelände an Steigung und das Cardonmassiv kommt am Horizont in Sichtweite. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg und der Gipfel des Cardon kommt auch nicht wirklich näher. Dafür ändert sich die Landschaft ständig und auch der Blick zurück nach Pájara lohnt sich. Und langsam bekommt man ein Bild warum diese Wanderung für mich eine der Schönsten ist!

Hier mal ein Beispiel wie sich Regen bzw. lange anhaltende Trockenheit auf die Insel auswirkt! Die beiden Bilder habe ich in etwa von der gleichen Position gemacht.

Das Gelände wird nun felsiger und anspruchsvoller und die Landschaft immer beeindruckender! Langsam scheint auch der Gipfel des Cardon näher zu kommen!

Und dann stehen wir plötzlich vor einer massiven Felsformation die wir nach den bisherigen Landschaftsformen so nicht erwartet hätten. Diese zerklüftete Felsformation ist wahrlich ein Highlight! Hier füllen sich die Speicherkarten von Handy und Kamera.

Keine Angst, die MuskeLtiere kennen den Weg!

Nach der nächsten Steigung wird es Zeit für eine Pause. Eine Banane essen und einen Blick auf den hinter uns liegenden Weg zu richten lohnt sich! Aus dieser Perspektive ist der bisherige Weg gut nachvollziehbar und jeder ist dabei in seinen Gedanken versunken.

Beim Abstieg in Richtung Cardon ist nochmals große Aufmerksamkeit gefordert. Nun kommen wir dem heutigen Ziel näher, der Ort ist in Sichtweite….jeder von uns ist froh dass wir diese Etappe nicht bis La Pared ( über 27 km ) geplant haben. Ein letzter Blick nach oben….

Fuerteventura Videos

Fuerteventura

Eine Sammlung von Videos über die Kanareninsel Fuerteventura

Unterwegs auf Fuerteventura haben die Musketiere nicht nur den Fotoapparat dabei, es kommt demnächst auch eine Drohne und eine Videokamera mit 3 Achsen Gimbal zum Einsatz. Diese Videos stehen bald ebenso zur Verfügung.

Zur Zeit arbeiten wir noch älteres, vorhandenes Material auf.

Um weitere Videos zu sehen auf dem PC oder Pad bitte rechts im Vorschaufenster scrollen, auf dem Mobile Phone darunter!

Grünes Fuerteventura

Grünes Fuerteventura

Auch auf Fuerteventura wird es schon mal grün!

Da die Farbe Grün nicht so richtig zur Insel passt, habe ich mir erlaubt auch mal „grüne Fotos“ zu posten. So kann man sehen dass Grün nicht unmöglich ist auf dieser Insel. Viel Spaß beim ansehen der Fotos!

Grünes Fuerteventura
Auch auf Fuerteventura wird es mal grün!

Der Montaña El Caracol

Eine Wanderung zum Gipfel des Caracol

Der Caracol, der Hausberg von Tarajalejo. Von der Hauptstraße aus betrachtet wirkt er trotz seiner relativ geringen Höhe von 467 Metern wuchtig und scheinbar nicht zu besteigen. Aber von Giniginámar aus kann man über einen lang gezogenen Rücken nach oben gelangen. Wegen des zum Teil sehr rutschigen Untergrundes ist  absolute Trittsicherheit erforderlich!!! Caracoles kann man mit „Schnecken“ übersetzten. Diese sind am Berg jedoch nicht zu finden. Woher der Caracol also seinen Namen hat ist mir nicht bekannt.

            Der Caracol von der Straße betrachtet

Ich kann jedem empfehlen diese Wanderung in den frühen Morgenstunden zu beginnen. Bei wolkenlosen Himmel brennt die Sonne gnadenlos und es kann sehr heiß werden. Auch sollte genügend Wasser mitgeführt werden!

Während es langsam und stetig über loses Gestein aufwärts geht lohnt ein Blick zur Seite. Ab einer gewissen Höhe taucht unten im Tal Tarajalejo auf und weiter am Horizont kann man bis zur Costa Calma blicken. An klaren Tagen ist die komplette südliche Halbinsel zu sehen.

Der Weg zum Gipfel ist mühsam. Im Sommer wird es recht früh am Tag heiß und Schatten gibt es während der Wanderung nicht. Dafür wird der Wanderer mit einer genialen Rundumsicht entlohnt. Der Blick zur Küste zeigt Tarajalejo, Giniginámar und die Costa Calma. Ins Inselinnere reicht der Blick bis zum Malpais Grande oder zum Cardonmasiv.

Nach einer kleinen Stärkung geht es den selben Weg wieder zurück nach Giniginámar. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit in Richtung Tarajalejo hinab zu steigen. Diesen Weg bin ich persönlich noch nicht gegangen.

Zum Schluss ist mir noch ein Schnappschuss gelungen. Der Rabe flog im richtigen Moment durchs Bild. Manchmal hat man einfach Glück.