Luxemburg

Hauptstadt des Großherzogtums Luxemburg

Im Juli 2020 kam es spontan zu einem Treffen der MuskeLtiere in Luxemburg. Das ist die Heimat von Aly und Armand. Die Beiden führten uns durch ihre Hauptstadt. Man kann sich keinen bessere Reiseleiter wünschen!

Die Stadt Luxemburg (luxemburgisch Stad Lëtzebuerg, französisch Ville de Luxembourg) ist die Hauptstadt des Großherzogtums Luxemburg. Mit 119.215 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) ist sie die größte Stadt des Landes. Knapp 20 Prozent der Gesamtbevölkerung Luxemburgs leben in der Hauptstadt.

Kathedrale Notre-Dame de Luxembourg

Die Kathedrale war ursprünglich eine Jesuitenkirche, deren Grundstein 1613 gelegt wurde. Die Kirche ist ein bemerkenswertes Beispiel der Spätgotik. Sie besitzt jedoch verschiedene vom Renaissancestil beeinflusste Elemente und Verzierungen. Ende des 18. Jahrhunderts nahm die Kirche das Gnadenbild der Trösterin der Betrübten, der Stadt- und Landespatronin, auf. Rund 50 Jahre später erhielt sie den Weihetitel Liebfrauenkirche. 1870 wurde sie von Papst Pius IX. zur Kathedrale „Unserer Lieben Frau“ erhoben. Zwischen 1935 und 1938 wurde die Kathedrale erweitert und vergrößert.

Der großherzogliche Palast, Stadtresidenz der großherzoglichen Familie, befindet sich mitten im Altstadtviertel.
An der Stelle des heutigen Palasts befand sich einst das erste Rathaus der Stadt Luxemburg. Nachdem es durch eine Explosion (1554) zerstört worden war, wurde das Rathaus 20 Jahre später wieder aufgebaut. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde es durch die ehemalige Stadtwaage erweitert. 1859 erfolgte der Anbau der Abgeordnetenkammer. Seit 1890 wird das Hauptgebäude als großherzoglicher Palast genutzt.

Das Gebäude unten ist übrigens die teuerste Seniorenresidenz von ganz Luxemburg. Wer hier seinen Lebensabend verbringt hat im Leben alles richtig gemacht.

Ein weiteres Highlight ist der Panorama-Aufzug Pfaffenthal. Der neue gläserne Aufzug verbindet den im oberen Stadtzentrum gelegenen Park „Pescatore“ und das im Alzette-Tal eingebettete Viertel „Pfaffenthal“. Die Fahrt in der Glaskabine bietet einzigartige Panoramaaussichten (Überwindung von 71 Höhenmetern) und ist kostenlos.

Zwischendurch blieb immer Zeit für Erklärungen und Input. Und davon gab’s reichlich.

Fort Thüngen

Das Fort Thüngen wurde nach dem österreichischen Festungskommandanten Adam Sigmund Freiherr von Thüngen benannt. Es entstand 1732. Es wurde um die 1688 von Vauban erbaute “Redoute du Parc” herum angelegt. Das Fort war von einem tiefen Graben umgeben. Es konnte vom Fort Obergrünewald aus durch eine 169 m lange unterirdische Galerie erreicht werden. 1836 wurde das Fort von den Preußen erweitert und 1860 nochmals verstärkt. Die Schleifung erfolgte in den Jahren 1870 und 1874. Einzig die drei runden Kehltürme des Reduits, die sogenannten Drei Eicheln, und die 1991 wieder freigelegten Grundmauern des Forts blieben erhalten. Das „Museum der Drei Eicheln“ erzählt die turbulente Geschichte des heftig umkämpften Bollwerks. Der Eintritt ist kostenlos.

Am letzten Tag haben wir noch die Region Müllerthal, die auch Kleine Luxemburger Schweiz genannt wird besucht. Geheimnisvolle Wälder und beeindruckende Sandsteinfelsen prägen hier das Bild. Für uns steht fest dass wir uns nicht zum letzten Mal in Luxemburg getroffen haben. Beim nächsten Treffen wollen wir diese Region erwandern!

Betancuria

Die ehemalige Hauptstadt Fuerteventuras

Betancuria, die ehemalige Hauptstadt von Fuerteventura gehört zum Pflichtprogramm für Jeden, der die Insel besucht. Es lohnt sich, auch mal abseits der 1410 erbauten Kirche „Santa Maria de Betancuria“ mit offenen Augen durch die Gassen zu streifen.

Betancuria wurde 1404 von dem Eroberer Jean de Bethencourt gegründet. Seitdem, bis 1834 war Betancuria Hauptstadt und Regierungszentrum. Anschließend übernahm Antigua diese Funktion. Seit 1860 bis heute ist Puerto del Rosario Hauptstadt.

Die gotische Kirche von Betancuria

Die gotische Kirche Santa Maria de Betancuria wurde 1410 in Form einer Kathedrale errichtet und war die erste Kathedrale auf Fuerteventura der Kanarischen Inseln. 1593 wurde die Kirche von kriegerischen Horden überfallen und später dann im 17. Jahrhundert in der heutigen Form wieder aufgebaut

Casa Santa Maria

Gegenüber der Kirche befindet sich die „Casa Santa Maria“, ein liebevoll restauriertes Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert. Das Restaurant ist sehr sehenswert, die Speisen sind hochpreisig aber ihr Geld wert!

Die Klosterruine

Am nördlichen Ortsrand befindet sich die verfallene Ruine des ehemaligen Franziskanerkloster „Convento  de San Buenaventura“. Im Jahre 1416 wurde hier das erste Kloster der Kanarischen Inseln erbaut.

Weitere Eindrücke und Impressionen

In den kleinen Gassen und rund um die Kirche findet man zahlreiche Fotomotive. Für Betancuria sollte man etwas mehr Zeit opfern!