Der Vulkan Gairia

Wanderung auf den Vulkan Gairia

Auf dem Ziegenpfad zum Kraterrand

Hallo Liebe Freunde der MuskeLtiere!

Heute berichten wir über eine Wanderung auf den Gipfel des Gairia bei Tuineje. Mit seinen 281 m Durchmesser, seinem 109 m tiefen Krater und einer Höhe von 466 m ist der Gairia der grösste Vulkan der Insel. Ein Monument das man nicht verpassen kann wenn man die FV-20 befährt.

Gleich vorne in Tiscamanita von Tuineje kommend sieht man den imposanten Vulkan. Er ist mit Löchern (Höhlen) übersäht und hat sehr steile Wänden.

Der Ausgangspunkt!

Wir beginnen unsere Wanderung aber in Agua de Bueyes, gleich bei der Bushaltestelle. Von da geht’s den Weg hoch Richtung Gipfel. Früher gehörte dieser Weg zu den „Camino de Vulcanes Canarias“.

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Nach 2 km kommen wir an die ersten Höhlen wo vor langer Zeit der PICON (kleines Vulkangestein) abgebaut wurde. Dieser Ort ist was ganz besonderes. Er eignet sich absolut für Wanderer die nicht auf den Gipfel gehen wollen oder können.

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Der Aufstieg!

Es gibt keinen offiziellen Weg nach oben! Deshalb gehen wir etwas an der Vulkanwand entlang um uns einen Weg zu suchen und werden fündig. Wir nehmen einen kaum erkennbaren Ziegenpfad den wir als geeignet einstufen. Sehr mühsam ging es bergauf, immer wieder Steine die abrutschten. Es war schon recht „tricky“.

Nach einer gefühlten Ewigkeit kam dann der Vulkanrand zum Vorschein. Eine große Erleichterung überkam uns, wir hatten den Gipfel erreicht. Müde aber froh machten wir eine Pause und genossen eine fantastische Aussicht.

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Aussichten oben vom Vulkan Gairia

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Der Abstieg!

Es stand noch der Abstieg bevor und der hatte es in sich! Nach einem recht beschwerlichen Weg am Rand des Vulkans gingen wir in einer Kerbe hinunter von der wir annahmen dass der Abstieg leichter wäre. Es stellte sich als falsch heraus, es ging nicht leichter es war wie überall, es war schwierig. Immer wieder rutschte der Boden unter den Füssen weg, wie auf Skiern rutschten wir im wahrsten Sinne des Wortes hinunter. Es trieb uns gelegentlich den Schweiß auf die Stirn.

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Nach mehreren Stops unterwegs fanden wir dann einen Weg dem wir dankend folgten. Dann erreichten wir die Straße die zum Schießstand führt und diese gingen wir dann in Richtung Tiscamanita. Wir überquerten die FV20 in den Barranco und folgten diesem bis zurück nach Agua de Bueyes. Wir hatten es geschafft! Nach 7,8 km und 5,30 fantastischen Stunden waren wir wieder am Ausgangspunkt.

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Anmerkungen:

Der Vulkan Gairia und seine Umgebung ist ein Geier Schutzgebiet! Zu bestimmen Jahreszeiten ist es untersagt dort zu wandern. Es sind Hinweistafeln aufgestellt welche Jahreszeit des Verbotes nennen. Wir bitten das zu respektieren, es handelt sich um die Brutzeit der Geier!

Diese Wanderung ist nicht geeignet für ungeübte Wanderer. Man sollte schon reichlich Erfahrung mitbringen! Wenn das alles vorhanden ist, dann wünschen wir Euch eine tolle Wanderung!

Hoch über Tiscamanita

Wanderung hoch über Tiscamanita

Auf dem Weg zum Gran Montaña

Liebe Freunde der MuskeLtiere

Wir berichten Euch über eine Wanderung die uns hoch über Tascamanita. führte.

Früh am Morgen starteten wir von unserem Basecamp an der Costa Calma über die FV-2 und die FV-20 via Tuineje nach Tiscamanita. Wieder einmal begleitete uns ein fantastischer Sonnenaufgang.

Tiscamanita, dieses ruhige 500 Seelen Dorf an de FV20 kennt man durch sein Mühlen Museum und seine Aloe Vera Produktion.

Es ist geprägt, auf der einen Seite von dem riesigem „Malpais Chico und Malpais Grande“ mit dem Imposanten Vulcan „Gairia“. Auf der anderen Seite von den Bergen des Betancuria Massivs, und das wird unser Ziel heute sein.

Zum Vulkan „Gairia“ wird es in Kürze einen separaten Bericht geben!

Wir beginnen unsere Tour mitten im Ortskern, durchqueren den Ort Richtung Berge und folgen dem Wanderweg der uns zuerst zum 681 m hohen Morro Jurjado führt. Zwischendurch haben wir immer wieder halt gemacht um die fantastische Aussicht zu geniessen.

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Weiter geht es hoch zum 708 m hohen Gran Montaña, der höchste Berg des ganzen Massives. Nach einer längeren Pause gehen wir hinunter Richtung Valle de Iscado, über den Morro de Pablo und Morro de los Guierres zurück nach Tiscamanita. Nach 12,5 km und 4,20 Stunden sind wir am Ziel. 

Anmerkung: an diesem Tag war es extrem heiß, stellenweise an die 40° und es wehte ein wahnsinniger Wind mit bis zu 80km. Der ganze Weg verlangte uns viel ab. Bei normalen Wetter ist das eine fantastische Tour mit sehr schönen Aussichten und sehr gut begehbaren Wegen.